Zum Aufbau und Erhalt des Körpers bedarf der Mensch die Ernährung

Das Lebensmittelgesetz bezeichnet alles, was vom Menschen vernünftigerweise gegessen, gekaut oder getrunken wird als Lebensmittel                                (Ausnahme- Arzneimittel)
Nach den hauptsächlichen Inhaltsstoffen unterscheidet man:
 -Nahrungsmittel
 -Genussmittel
In den einzelnen LM finden wir:
 -Proteine (Eiweiß)
 -Kohlenhydrate
 -Lipide (Fette)
 -Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente und Wasser

Proteine, Bausteine des Lebens!  

  -sie erhalten die Struktur der Zellen

-sie stellen sicher, dass Haare und Nägel wachsen

-Haut und Muskeln elastisch bleiben

-Als Antikörper wehren Proteine fremde Erreger ab

-Als Hormone beeinflussen sie den Stoffwechsel

-wirken stabilisierend auf das Gewicht

-halten den Insulinspiegel flach

-verringern Herz-Kreislauferkrankungen um 30%

                                                                                                                                                                                                                                   
Falls die Zuckerreserven des Körpers erschöpft sind, liefern sie auch noch Energie!
 Kohlenhydrate durch Eiweiß zu
ersetzen, wie in der Steinzeit, macht also Sinn!

Nährstoffverwertung ist Evolutionsbedingt   

Fasten und Hungerorgien führen zu nichts! Eher das Gegenteil ist der Fall. Da unser Körper darauf programmiert ist,                                     in guten Zeiten  Reserven für die nicht so "fetten" Abschnitte unseres Lsbens anzulegen, führt hungern eher dazu, dass wir den Stoffwechsel unseres Körpers dahingehend trainieren nur sehr zögerlich die Fettverbrennung in Gang zu setzen.  

Am Anfang des Menschseins waren wir Jäger und Sammler.                                                                                                                              Das heißt, dass es für uns noch keine Produkte aus der Agrarwirtschft gab. Für unsere Vorfahren standen ausschließlich Fleisch, Fisch, Obst und Nüsse auf dem Speiseplan.   

Und eines dürfte wohl klar sein, Ernst und Pauline Neandertaler starben nicht an Diabetis oder einer Herz-Kreislauferkrankung,          da war schon eher mal ein Säbelzahntiger mit im Spiel.                                                                                                                                                          

Die Vorteile von eiweißreicher Ernährung in der Praxis  

Bei gleicher Portionsgröße- geringere Kalorienzahl
 Bei einem Grundumsatz von 1500-2000 kcal  ein wichtiger Faktor
Macht länger satt
Keine Heißhungerattacken
Ständige Fettverbrennung weil keine Kohlenhydrate zur Verfügung stehen

Mit einem VW-Käfer konnten Sie 400 000 Kilometer fahren, wenn Sie ihn liebevoll pflegten.

Den teuren Mercedes bekommen Sie schon nach 400 Kilometer kaputt, wenn Sie statt Superbenzin billiges Heizöl tanken.

 Ernährungspyramiden
im Wandel der Zeit

 Die ersten Ernährungspyramiden basierten auf Annahmen aus den 70er-Jahren, wo kaum ausreichende Daten vorlagen.                                                            Nachdem die Langzeitstudien nun vorliegen, zeigt sich Folgendes:

 

- Die Kohlenhydratmast hat nicht funktioniert, denn heute ist jeder Zweite übergewichtig, es gibt 40 % mehr Diabetiker                                                                und die Herz-Kreislauf-Erkrankungen nahmen nicht ab.
- Die vereinfachte Botschaft »Fett ist ungesund« ist schlicht irreführend. Es gibt gute Fette,                                                                                                        die das Risiko für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken.
- Mehr Eiweiß hält schlank, ist gesund und senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
 
 
 

Gesunde Rezepte können auch super schmecken!

Die Topgastronomie auf der ganzen Welt tut es – wir alle kochen gesunde Rezepte.

Sie denken sich jetzt bestimmt, von wegen gesund, das sind doch alles eher kulinarische Highlights.

Und Sie haben recht!

Denn in der heutigen Sterneküche geht Gesundheit und Genuss beim Kochen Hand in Hand.

Wir in der Seeschlösschen Küche setzte schon seit Jahrzehnten auf Saisonalität, Frische, Abwechslung und vitaminschonende Garmethoden.

Frisches Obst und Gemüse ist besonders reich an Vitaminen und Mineralstoffen

Frischer Fisch ist aromatischer und behält seine Vitalstoffe wenn er sanft und schonend zubereitet wird.

Kochen Sie bunt, denn das Leben ist schöner mit Abwechslung! Egal ob beim Frühstück, Mittag- oder Abendessen.

 

 

Beim Einkauf fängt alles an!

Die richtige Auswahl der Lebensmittel  in Qualität und Menge ist die Basis einer gesunden und ausgewogenen Ernährung.

Aber auch die hervorragendsten Produkte verlieren durch falsche Lagerung oder falsche Zubereitung an Wert.

 

 

 

Wie kocht man Gesund?

In dem Sie ganz bewusst kochen. Setzten Sie auf frische Produkte, die möglichst kurze Wege vom Erzeuger bis zu Ihnen hinter sich haben. Verwenden Sie Fette und Zucker sparsam und wenn Sie dann beim Zubereiten Ihrer Speisen Vitamine und Mineralstoffe im Blick behalten, kann gar nichts mehr schiefgehen.

Gesund kochen kann dabei individuell durchaus verschiedene Aspekte haben. Für den einen kann das die Entscheidung für vegetarische Ernährung sein, der andere verzichtet auf Kohlenhydrate, wieder andere müssen vielleicht auf Grund persönlicher Bedürfnisse wie Lactoseintoleranz und Glutenunverträglichkeit besonders darauf achten was sie zu sich nehmen.

Wer gesund koche will, sollte den Griff nach Fertigprodukten möglichst vermeiden. Fertig- und Schnellgerichte enthalten meist zu viel Salz, Zucker, ungesunde Fette und diverse Zusatzstoffe. Was sie nicht enthalten, wir aber brauchen sind Ballaststoffe.

Kurz gefasst!

Kaufen Sie nur so viel ein wie Sie in kurzer Zeit verbrauchen können.

Bevorzugen Sie Vollkornprodukte.

Lagern Sie Ihre Lebensmittel getrennt voneinander und im richtigen Temperaturbereich Ihres Kühlschranks.

Moderne Teflonpfannen helfen den Fett- und Öleinsatz zu verringern.

Verwenden Sie eine große Palette von Kräutern und Gewürzen.

Nutzen Sie schonende Garmethoden wie Dünsten, Pochieren, Braten.

Wählen Sie fettarme Alternativen.

Verwenden Sie zum Andicken Ihrer Suppen und Saucen einen Mixstab.

 

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